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Donnerstag, 8. November 2012

Gegen den November Blues - der Versand!

Oh meine lieben LeserInnen,

ich bin gerade etwas K.O. (etwas November Blues) - ein verschleppter, nicht diagnostizierter Hörsturz hat mich etwas aus der Bahn geworfen und zwingt mich täglich zum Doc, der mir Infusionen verpasst.
Aber dennoch habe ich vorhin die Päckchen gepackt und werde sie morgen zur Post bringen. Auch alle Firmen haben von mir die Emails mit euren Anschriften und Kontaktdaten erhalten, sodass die Produkte in den nächsten Tagen auf den Weg gehen, oder gar schon eingetroffen sind?

Ich hoffe ich haben niemanden vergessen, nichts vertauscht, keine Zahlendreher, keine Postdiebe...etc, die uns den Spass vermiesen könnten.
Allein die Portokosten sind bestimmt hoch, sodass ich mich wirklich ärgern würde, wenn etwas nicht bei euch einträfe.

Bei Problem und Fragen mailt mich einfach an!

Bis dahin, einen traumhaften Abend und bis bald, eure :)

Eve in Paris...lange her


Mittwoch, 2. Dezember 2009

Gastbeitrag von Melli: Weihnachtsbäckerei

Nun ist er da, der Gastbeitrag von Melli (klick hier, um auf ihren Blog zu kommen) der mir im Rahmen des BlogJulklapp von ihr geschenkt wurde, vielen Dank.
Viel Spass beim Lesen...


Weihnachtsbäckerei

Mit den kalten Tagen beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres: die Vorweihnachtszeit. Im Mittelpunkt steht die Weihnachtsbäckerei, denn mit Stollen, Plätzchen und Lebkuchen werden die langen Winterabende erst richtig gemütlich. Die passenden Rezepte liefern weltberühmte Patissiers wie Bernd Siefert, „Weltmeister der Konditoren“. Unwiderstehliche Klassiker wie Schwarz-Weiß-Gebäck oder Spitzbuben teilen sich den Platz mit raffinierten neuen Kreationen, deren Zutatenliste von Grüntee bis Thymian über Cranberries reicht.

Das feine Weihnachtsgebäck der Meister zergeht dann "nicht nur auf der Zunge", auch der Anblick vermag schon "weihnachtlich einzustimmen". Die Kunstwerke der Zuckerbäcker schmücken natürlich die Feste der Show- und Politprominenz und selbst im weit entfernten Japan schätzt man sie als Konditoren und Lehrmeister.

Vergangenen Sonntag habe ich das erste Mal in diesem Jahr nach einem Plätzchenrezept gesucht. Ich wage noch gar nicht dran zu denken – Weihnachten naht, oh Schreck – da sind mir andere schon wieder Wochen voraus. Ganze Mütterscharen müssen schon die Regale der Supermärkte leer gekauft haben, denn beim Adventsbasteln in der Schule tümten sich Berge von Feingebäck auf den Tischen und verschwanden nach und nach unter Zuckerdekor und bunten Perlen.

"Zum ersten Advent sollte die erste Ladung Plätzchen ja wohl gebacken sein.", hört man überall raunen. Doch wann, frage ich mich, soll das zu schaffen sein. Flugs war der 1. Advent da und keine Weihnachtsplätzchen waren weit und breit zu sehen. Da ich mit Mürbeteig sowieso auf Kriegsfuß stehe, wusste ich nicht so recht, welches Rezept der letzten Jahe ich nun erneut ausprobieren wollte, sind sie doch alle irgendwie nicht optimal gewesen.

Wenn ich mich an meine Kindheit zurück erinnere, sehe ich den Teig noch genau vor mir. Meine Mutter knetete ihn zusammen, wir rollten ihn aus, stachen aus, legten die hübsch geformten Kekse aufs Blech, rollten wieder aus und so weiter. Das war noch eine richtig nette Wochenendbeschäftigung.
Erinnere ich mich dagegen an die vergangenen Jahre, so blieb ein grausiger Gedanke an klebrigen Teig und zermatschte Kekse. Wo ist nur der Teig geblieben, der sich problemlos zu Plätzchen verarbeiten läßt?

Der Teig in diesem Jahr - und ich habe schon extra ein neues Rezept ausprobiert - war wieder klebrig, auch nach einer Stunde im Kühlschrank konnte man mit ihm nach dem Ausrollen nichts mehr anfangen. So landete er über Nacht im Kühlschrank, um dann an den zwei Folgetagen vergessen zu werden. Heute habe ich mich nun endlich erbarmt, ihn aus dem Kühlbereich befreit, noch mal gut die Hälfte der angegebenen Menge an Mehl hinzu gefügt und mit meinem Sohn Sterne, Weihnachtsbäume, Elche, Tigerenten, Herzen und Monde ausgestochen. Am meisten Spaß hat dann aber das verzieren gemacht. Weiße, rote und grüne Zuckermasse auf den Plätzchen zu verteilen, zu naschen und zu manschen ist doch ein wahrer Hochgenuß!

So sind wir also doch noch zu einem - zugegeben kleinen - Berg Weihnachtsgebäck gekommen und haben beschlossen, zum Nikolaus Kekshäuschen zu verschenken - aus Butterkeksen, Dominosteinen, Zuckermasse, bunten Kügelchen und natürlich Gummibärchen! (Der Leibspeile meines Sohnes)

Außerdem, so ist mir in den Sinn gekommen, sind Weihnachtsplätzchenund Nikolaushäuschen natürlich auch eine tolle Geschenkidee. Nicht gerade für die Schwiegermutter (die backt noch viel besser und vor allem mehr), aber an Freunde und Bekannte, die es mit Teigrollen und Ausstechen nicht so haben.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine tolle, besinnliche und keksreiche Vorweihnachtszeit!

Melli